was niemand braucht?
4. Januar 2009
Brennnesseln und Schalentierenreste…bloß Müll?
Was für manche Unkraut oder Müll ist, wird neuerdings als wertvolles Produkt zur alternativen Textilproduktion verwendet. Beweggrund für die Suche nach anderen Produkten als der konventionellen Baumwolle, war ihre Produktion. Baumwolle benötigt viel Wasser um zu wachsen und um so mehr um zum fertigen Textil verarbeitet zu werden.
Ein weiterer Grund, warum Baumwolle ein problematisches Produkt darstellen kann, ist dass sie meist in Ländern angebaut wird, wo die klimatischen Bedingungen massive Bewässerung erfordern. Der Boden wird dort unfruchtbar und Tot innerhalb weniger Jahre. Außerdem gehören die Arbeiter und Arbeiterinnen oft zu jenen, die weniger als 1$/ Tag verdienen. Hinzu kommt noch, dass die Veredelung der Baumwolle sowie die Verarbeitung zu Endprodukten in andere Länder, wie zum Beispiel die EU ausgelagert werden. Es gewinnt also nicht die schwache Wirtschaft eines Herkunftslandes, sondern (wieder) das westliche Wohlstandsland.
Bevor ich nun zu eizelnen Herstellerinnen und Herstellern komme, liste ich hier einige Links zu Firmen oder Selbstständigen Privaten auf, die in der Brache der alternativen Textilproduktion tätig sind.:
Kleidermarke “Göttin des Glücks” (Österreich)homepage
Versand “Waschbär” homepage lexikon
Bis zum nächsten Eintrag stay exploring!


4. Januar 2009 um 8:51 am
Der Abzug von Geldern aus so genannten Billiglohnländern könnte mit der Tobin-Steuer reguliert werden. Diese Idee ist immer wieder in der Diskussion, hat es bisher aber noch nicht in die Parlamente geschafft. Sie ist eine Idee der GlobalisierungskritikerInnen um attac.